Richard und Allen Jensen hatten sich bereits als Karosseriebauer
einen Namen gemacht, als sie 1936 anfingen eigene Automobile zu bauen. Die
formschönen und komfortablen Vorkriegs-Jensen wurden von Ford und Nash
Motoren angetrieben. Nach einer kriegsbedingten Pause, in der man LKW´s
fertigte, stellte Jensen 1946 das Modell PW vor. Anfangs fanden in diesem
Modell noch vorhandene Vorkriegs-Nash-Motoren Verwendung, bevor man aus vertraglichen
Gründen zu Austin A135 Triebwerken überging.
Das erste Modell, welches in größerer Stückzahl gebaut wurde,
war das Sportcoupé 541 von 1954 mit seiner Glasfiberkarosserie. In
den folgenden Jahren erwarb sich Jensen den Ruf als Hersteller kraftvoller
und schneller Sportcoupés.
1967 stellte man das Modell FF mit konstanten Vierradantrieb vor, doch die
komplizierte Technik und der hohe Benzinverbrauch verhinderte den Erfolg dieses
fortschrittlichen Automobils.
Als Folge der Ölkrise schrumpfte Mitte der 70er Jahre die Nachfrage nach
großvolumigen Automobilen, wie sie Jensen anbot. Finanzielle Schwierigkeiten
führten 1976 zur Einstellung der Automobilfertigung.
(Auszug aus http://www.oldtimer.de)